In meinem vorhergegangenen Artikel (auch zu lesen unter https://www.insinno.de/digital-dashboard-modul-1) habe ich Ihnen gezeigt, was ein digitales Dashboard leisten muss: es ist in erster Linie eine digitale Plattform, auf der sich Kollegen austauschen, um gemeinsam und lösungsorientiert Strategien zu entwickeln. Fokus: Arbeitsprozesse beschleunigen und verschlanken. Doppeltarbeit vermeiden (Modul I). Unsere insinno Dashboards gehen jedoch viel weiter.
Modul 2: Implementierung und Change Management 
Durch das digitale Dashboard kann jeder einzelne seine Herausforderungen im Tool erfassen und monitoren: Haben sich die Anforderungen meiner Kunden geändert? Sind unsere Strategien und die von uns verwendeten Technologien überhaupt noch State of the Art – oder müssen Strategien angepasst werden, um dem schnellen Wandel am Markt gerecht zu werden? Am Ende soll dabei ja schließlich eine Effizienzsteigerung des Einzelnen herumkommen.
Dieser Abstimmungsprozess kann im Tool verschiedene Phasen durchlaufen.
Nach dem Proof of Concept folgt theoretisch die Umsetzung der Lösungsstrategien. Theoretisch.
Man muss sich die Frage gefallen lassen: warum scheitern so viele Projekte in einem Unternehmen während sie diese Phase durchlaufen? Die Probleme wurden erkannt, diskutiert und es wurden die entsprechenden Lösungen auf den Weg gebracht. Und dann?!? Prozesse und Arbeitsstrukturen in einem Unternehmen nachhaltig zu verändern ist leider in vielen Fällen so, als würde man versuchen, mit einem Tanker einen U-Turn zu vollführen: zu langsam, zu behäbig und in vielen Fällen schlicht unmöglich.
Der Grund des Scheiterns liegt häufig im unzureichenden Change Management. Es dauert einfach zu lange, bis neue Prozesse kommuniziert (Faktor Zeit) und implementiert (Faktor finanzielle Mittel) werden. Der Wandel muss zudem auch in den Köpfen der Mitarbeiter verankert und mitgetragen werden. Die schönste Unternehmensstrategie wird nicht fruchten, wenn Mitarbeiter sie als nicht notwendig erachten oder gar ablehnen.
Agilität im Change Management 
Um das zu vermeiden, muss ein digitales Dashboard ein Projekt über den gesamten Lebenszyklus begleiten und lückenlos monitoren. Alle Mitarbeiter werden mit ins Boot geholt, sind Teil des Projekts und wissen genau wann und wieso bestimmte Maßnahmen implementiert werden. Nur so wird die nötige Agilität und Flexibilität erreicht, um erfolgreich am Markt zu bestehen.
Nochmals kurz zusammengefasst:
Phase I: Verstehen. Herausforderungen verstehen und einen sicheren Projektplan aufstellen.
Phase II: Veränderungen vorbereiten. Alle Mitarbeiter müssen abgeholt werden um gemeinsam unternehmerische Veränderung umzusetzen.
Phase III: Stabilisierung der Unternehmensstrategien.
Was das bedeutet? Dazu dann mehr im nächsten Artikel.